Regenbogenparade für ein Drittel eine „politische Veranstaltung“

Lesben- und Schwulenparaden sind für ein Drittel der österreichischen Community vor allem eine politische Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Das ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage des Blogs „thinkoutsideyourbox“.

Insgesamt haben 434 Personen an der Umfrage teilgenommen. Davon sehen 32 Prozent die Paraden vorrangig als politische Demonstration, für 33 Prozent ist es eine Mischung aus Party und Demo. Jeder Fünfte sieht in Veranstaltungen wie der Wiener Regenbogenparade vor allem eine Party, und 15 Prozent der Befragten war die Veranstaltung egal.

Das entspricht dem aktuellen Trend, dass die Pride-Paraden – in Deutschland als „Christopher Street Day“ (CSD) bekannt – wieder politischer werden. So lautet das Motto in Hamburg „Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte“, ins gleiche Horn stößt auch Dresden mit „Gleiche Pflichten, gleiche Rechte“. München marschiert heuer unter dem Motto „Fight for global rights – Solidarität kennt keine Grenzen“. In Wien hat man sich entschlossen, auf Lady GaGa zurückzugreifen und die Vienna Pride unter das Motto „Born This Way“ zu stellen.

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