Lugner beleidigt Keszler und leistet sich neuen homophoben Rülpser

Eigentlich sollte es beim Life Ball um das Sammeln von Spenden für HIV-Positive gehen – doch die österreichische Society diskutiert lieber über die Aussagen von Ballvater Gery Keszler.

Dieser hatte am Sonntag in der Radiosendung „Frühstück bei mir“ die „Marchfelderhof-Society“ angegriffen, die ihm zu oberflächlich sei. Einzig: Vier Tage vor der Ausstrahlung des Interviews war Keszler selbst bei einem Society-Event am Marchfelderhof und fühlte sich dort sichtlich wohl.

Dass Keszler in dem Radiointerview auch einige Society-Fixgrößen beleidigte, irritierte auch Ö3-Wecker-Moderator Robert Kratky ein wenig: „Warum sagt Herr Keszler es ihnen nicht persönlich?“, ätzte er in seiner Morning Show: „Er trifft Lugner & Co. fast jeden Tag, weil er bei jeder Kühlschrankeröffnung ist…“

Apropos Lugner: Gery Keszler hat den alternden Baulöwen bereits vor einigen Wochen nach einigen geschmacklosen homophoben Äußerungen vom Life Ball ausgeladen. Jetzt nutzt „Mörtel“ die Gelegenheit, um nachzutreten: „Gery Keszler, der Schutzpatron des guten Geschmacks und des Personals des Marchfelderhofs, soll einfach mit dem Klingelbeutel für gerechten Ausgleich sorgen. Dass viele Mitarbeiter des Life Balls um Gottes Lohn arbeiten, kotzt Herrn Keszler nicht an. Diese Gratissklaven können ja diesem Sittenspektakel ohne Bezahlung eines Eintrittes beiwohnen, was ja Lohn genug scheint. Dass all die Promis ohne Anfütterung kommen, scheint so seltsam wie die Unbedenklichkeit des Analverkehrs aus medizinischer Sicht“, schreibt er in einer unverlangt eingegangenen Mail an die Tageszeitung „Heute“.

Der Fight geht in die nächste Runde – und der eigentliche Zweck der Veranstaltung tritt immer mehr in den Hintergrund.