[Galerie] € 5.000 Belohnung für Hinweise auf Berliner Schwulenmörder

In Berlin sucht die Polizei die Mörder eines schwulen Pensionisten. Der 62-Jährige dürfte seinen Mörder über das Internet kennengelernt haben.

Manfred Kindel, ein pensionierter Lehrer, dürfte am Nachmittag des 23. März 2012 in seiner Wohnung am Klausener Platz getötet worden sein. Seinen Mörder dürfte er auf einer schwulen Dating-Plattform kennengelernt haben.

Bei der Tat wurde unter anderem die EC-Karte des Opfers gestohlen. Mit dieser Karte hat ein Unbekannter gegen 18 Uhr versucht, Geld in einer Filiale der Berliner Bank abzuheben. Die Polizei vermutet, dass dieser Mann auch der Täter ist.

Der Gesuchte ist 20 bis 35 Jahre alt und 1,70 bis 1,80 Meter groß. Auf dem Überwachungsvideo trägt er eine dunkle Jacke, eine dunkle Mütze mit kleinem Schirm und eine blaue Jeans. Außerdem hatte er einen Nike-Rucksack mit der Aufschrift „Just Do It“ bei sich. Vielleicht war er auch am rechten Arm verletzt, so die Polizei. In der Wohnung des Opfers hat er eine blau gestreifte Kapuzenstrickjacke zurückgelassen.

Nun sucht die Polizei Hinweise zum Verdächtigen, dem Opfer und der zurückgelassenen Jacke. Außerdem interessiert die Behörde, wer zum Zeitpunkt der Tat, dem 23. März zwischen 14 und 18 Uhr, eine auffällige Person – vor allem einen offensichtlich verletzten Mann – in unmittelbarer Nähe des Klausener Platzes gesehen hat.

Hinweise, auf Wunsch auch vertraulich, nehmen wie auch im Mordfall Nicky Miller die 3. Mordkommission unter der Telefonnummer +49/30/4664-911333 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat und Festnahme des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt.