[Video] Junger schwuler Journalist in Mexiko tot aufgefunden worden

In Mexiko ist ein junger schwuler Journalist tot aufgefunden wurden. Die Umstände seines Todes sind noch ungeklärt.

Armando Montaño hatte eine große Karriere vor sich: Der 22-Jährige US-Bürger hatte sein Studium für Spanisch und Lateinamerikanische Studien gerade beendet, als er vor einem Monat eine Praktikum bei der Nachrichtenagentur AP in Mexiko begonnen hatte.

Doch Sonntag früh wurde sein Körper in einem Liftschacht gefunden, in einem Wohnhaus nahe seiner Wohnung. Die genauen Umstände seines Todes werden von der mexikanischen Polizei untersucht, die Untersuchung wird von der US-Botschaft beobachtet.

Montaño arbeitete unter anderem an einem Artikel über den Mord an drei mexikanischen Bundespolizisten am Flughafen von Mexiko City und recherchierte einen Artikel über neun junge Elefanten aus Namibia, die in einem mexikanischen Naturpark verwundet worden sein sollen.

„Armando war ein cleverer, lebensfroher, hart arbeitender und talentierter junger Mann“, erinnert sich Marjorie Miller, die das AP-Büro in Mexiko leitet. „Er hat Journalismus bedingungslos geliebt und alles aufgesaugt, was er konnte. In der kurzen Zeit, in der er bei AP war, hat er mit seiner harten Arbeit, seiner Art und der Liebe zum Beruf unsere Herzen gewonnen.

Im Dezember und Jänner hatte Montaño für die New York Times, bei der er ebenfalls ein Praktikum gemacht hat, die Präsidenten-Vorwahlen in Iowa begleitet. Im Herbst hätte der junge Mann ein Journalismus-Studium in Barcelona begonnen.

Montaño war unter anderem Mitglied der National Lesbian and Gay Journalists Association. Während seiner Zeit in Washington war er unter anderem „Coverboy“ für „Metro Weekly“, das größte Lesben- und Schwulenmagazin der US-Hauptstadt. Auf die Frage, wovon er gerne mehr hätte, antwortete er: „Freiheit“.

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