Lebensgefahr statt Dreier – Mann in Köln bei Sex-Date ausgeraubt

In Köln wurde ein 29-Jähriger Schwuler das Opfer eines brutalen Raubüberfalles: Er schleppte zwei Männer aus einer Disco ab – in seiner Wohnung verletzten diese den Mann allerdings schwer und stahlen einige Wertsachen.

Kennengelernt hatten sich Täter und Opfer am Abend des 16. Juli in der Schwulendisco „P9“ in der Pipinstraße. Doch das Date endete anders als erwartet: Am nächsten Tag hörte ein Mann gegen 15 Uhr Hilferufe vom Balkon des Opfers am Heumarkt und alarmierte die Polizei. Diese fand den gebürtigen Ungarn schwer verletzt auf dem Balkon liegen. „Der Mann hat viel Glück gehabt“, so ein Ermittler zum „Kölner Stadt-Anzeiger (KStA): „Er hat sehr schwere Verletzungen erlitten.“

Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Täter ihr Opfer „massiv attackiert“ und beraubt haben. Wie der KStA erfahren hat, hatte das Opfer Würgemale am Hals, aus der Wohnung fehlen Wertsachen. Weitere Details gibt die Polizei nicht bekannt.

Sie sucht nun die beiden Männer: Der erste mutmaßliche Täter ist ein etwa 29 Jahre alter Südländer, ca. 1,75 Meter groß und schlank, er trägt einen dünn ausrasierten Wangenbart. Zum Zeitpunkt der Tat trug er vermutlich ein buntes T-Shirt und Jeans.

Der zweite Gesuchte ist etwa 20 Jahre alt, gleich groß, sehr schlank und trägt einen Drei-Tages-Bart. Er war dunkel gekleidet und trug ein Basecap. Untereinander sprachen die beiden Männer vermutlich arabisch.

Die Polizei Köln hat eine Sonderkommission zu dem Fall eingerichtet und nimmt Hinweise unter der Kölner Telefonnummer +49/221/229-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.