[Galerie] Verprügelten Türsteher einen Gast bei ‚Porntrash‘-Clubbing?

Am Samstag ist mit dem „Porntrash“-Clubbing in der Säulenhalle des Volksgarten ein neuer Stern der schwulen Partyszene aufgegangen. Einem Besucher ist die Lust am Feiern aber vergangen – er wurde von einem Türsteher schwer misshandelt. Die Veranstalter versprechen lückenlose Aufklärung und harte Konsequenzen.

Türsteher hatten Problem mit nacktem Oberkörper

Es war gegen vier Uhr, als Michael D. vom Freiluftbereich des Volksgartens auf die Toilette wollte. Weil er bei einem schwulen Clubbing namens „Porntrash“ kein T-Shirt anhatte, war er einem Türsteher offenbar suspekt: Er wurde von dem Security angerempelt. „Ich wollte weitergehen, aber er hat mich nochmals so extrem angerempelt, dass ich auf den Boden fiel – dann kamen auch schon seine Kollegen und haben mich unsanft rausbefördert – sie wollten mich aus dem Lokal schmeißen und haben mich dabei fürchterlich beschimpft“, erzählt er GGG.at.

Als nächstes erinnert sich D. daran, dass er ein zweites Mal zu Boden gestoßen wurde – so unsanft, dass er auch einen Schuh verlor. Einer der Türsteher soll den Wehrlosen sogar noch getreten haben.

Auch Freunde wurden misshandelt

Der Freund von Michael D. und dessen Freunde wollten ihrem Freund daraufhin zu Hilfe eilen – ohne Erfolg: „Mein Freund wurde von einem von den jetzt schon fünf Security-Typen gewürgt und bedroht. Er sagte mehrmals ‚Ich bring dich um‘! Er wurde dann auch mit rausgeschmissen!“, erinnert sich das Opfer.

Die Bilanz: Michael D. ist nach einer Bänderzerrung im rechten Bein vorübergehend arbeitsunfähig. Er hat sich bei dem Angriff in die Lippe gebissen, Knie und Ellenbogen aufgeschürft. Am Kopf hat er eine Beule, am ganzen Köper blaue Flecken. Sein iPhone, das er in der Hose eingesteckt hatte, ging zu Bruch. Er erstattete Anzeige gegen die Türsteher.

Und es soll nicht der einzige Vorfall gewesen sein, der sich an diesem Abend mit den Securities ereignete: „Am nächsten Tag haben mich dann auch viele Freunde und Bekannte kontaktiert, die an diesem Abend auch aggressive Vorfälle mit den Security-Angestellten mitbekommen oder selber erfahren haben! Auch im Internet wurden einige kritische Kommentare zu Vorfällen bei diesem Clubbing und den Bediensteten dokumentiert“, berichtet Michael D. weiter.