PETA poltert gegen Lady GaGa

Wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen, stehen sich die radikale Tierschutzorganisation „PETA“ und Lady GaGa um nichts nach. Nun kritisiert PETA die Sängerin, weil sie Pelz getragen hatte.

Es war im Jahr 2009, als Lady GaGa bei Ellen DeGeneres gesagt hat, sie hasse Pelz und würde ihn nie anziehen. Doch dann hat der offen schwule PETA-Vizepräsident Dan Matthews offenbar ein bisschen herumgegooglet – und Bilder gefunden, auf denen die Sängerin doch ein totes Tier um ihren Promikörper trägt.

„Viele deiner schwulen Fans, unter ihnen auch ich, haben dich lange bewundert dafür, was du Ellen gesagt hast“, mokiert sich Matthews. „Diese Fotos, die dich in Fuchs und Hasen oder mit dem Kadaver eines Wolfes zeigen, scheinen anzudeuten, dass du unter Gedächtnisschwund leidest“, zickt er die 26-Jährige an.

Vor allem geht es dabei um eine pinke Pelzjacke von Armani, die Lady GaGa letzte Woche in New York getragen hat, und einen knielangen grauen Pelzmantel, den sie in Bulgarien angehabt hat.

Ob die Pelze echt waren oder nicht, verriet Lady GaGa nicht. Dafür betonte sie auf Twitter trocken: „Für diese Journalisten und alle, die schreiben, ob mein Pelz jetzt echt ist oder nicht, vergesst nicht, den Designer Hermés zu erwähnen. Danke, in Liebe, GaGa“.

Echte Freunde dürften Lady GaGa und PETA sowieso nicht mehr werden: Die Vegetarier-Gruppe empörte sich auch lautstark im Jahr 2010, als Lady GaGa mit einem Kleid aus rohen Schnitzeln bei den MTV Video Music Awards erschien.