‚Playboy‘-Gründer Hugh Hefner unterstützt Homo-Ehe

Unerwartete Unterstützung bekommen Aktivisten von Lesben- und Schwulenrechten: Von Hugh Hefner, dem Gründer des „Playboy“. In einer Kolumne schreibt der 86-Jährige, in den USA würden Lesben- und Schwulenrechte von Konservativen angegriffen.

Diese würden immer wieder „die Rechte von Lesben und Schwulen angreifen, ob es darum geht, ihnen das Recht zu heiraten zu verweigern oder, wie in Kansas, Vermieter, Geschäftsleute und Arbeitgeber zu ermutigen, Lesben und Schwule aus religiösen Gründen zu diskriminieren“, schreibt er im Politblog „Politico“.

Weiters betont Hefner, der Kampf für die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule sei in Wirklichkeit „ein Kampf für all unsere Rechte“: „Ohne sie kehren wir der sexuellen Revolution den Rücken und kehren zu einer früheren, puritanischen Zeit zurück“, fürchtet er.

„Jedes Mal, wenn heute sexuelle Rechte angegriffen werden, findet man Gesetze, die von Leuten beschlossen wurden, die Diskriminierung als religiöse Freiheit verkleiden. Ihr Ziel ist es, die Sexualität jedes einzelnen zu entmenschlichen und uns darauf zu reduzieren, um Sex nur zur Arterhaltung zu praktizieren. Am Ende werden sie unser gesamtes Sexleben kriminalisieren“, warnt Hefner.

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