Pink: ‚Es ist keine Homo-Ehe – es ist eine Ehe‘

Eine deutliche Meinung hat die US-Sängerin Pink, wenn es um die Öffnung der Ehe geht: „Es ist nicht eine ‚Homo-Ehe‘, es ist einfach eine ‚Ehe‘“, sagte sie in der Morgenshow des britischen Websenders GaydarRadio.

Überhaupt wehrt sich Pink gegen Kategorisierungen: „Es ist nich ein ‚schwarzer Mann‘ oder eine ‚weiße Frau‘, es ist einfach ‚ein Mann‘ und ‚eine Frau“ oder ‚ein Mensch‘ und ‚ein Mensch‘. So hätte ich es am Liebsten“, verriet sie den beiden Moderatoren Neil Sexton und Debbie Ryan.

Über ihre homosexuellen Kollegen sagte sie: „Es gibt immer diese Künstler, die schwul oder lesbisch sind, aber aus einer heterosexuellen Perspektive schreiben und das habe ich nie wirklich verstanden. Ich meine, ich bewerte das nicht; jeder hat seine eigene Art, Dinge zu machen, aber ich glaube es ist wichtig, jeden zu repräsentieren.“

Bei der bevorstehenden US-Präsidentenwahl stellte sich Pink in dem Interview ganz klar auf die Seite von Amtsinhaber Barack Obama. „Es ist ein Ping-Pong-Spiel der Macht und auf keiner Seite fallen Entscheidungen. Ich hätte ihn gerne vier weitere Jahre“, sagt sie. „Ich glaube, sogar er weiß, dass er härter durchgreifen muss, und aufhören muss, jedem gefallen zu wollen. Ich glaube nicht, dass es an der Zeit ist, mit einer nagelneuen Person und den alten Problemen anzufangen“, so die Sängerin.

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