Aktivistin aus Uganda bekommt Nürnberger Menschenrechtspreis

Der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis 2013 geht an die ugandische Lesben- und Schwulenaktivistin Kasha Jacqueline Nabagesera.

Sie hat die Organisation „Freedom and Roam Uganda“ (FARUG) gegründet, die sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in dem ostafrikanischen Land einsetzt.

Weil sie sich für sexuelle Minderheiten einsetzt, wird sie in ihrer Heimat verfolgt. Trotzdem setze sich Nabagesera unter Lebensgefahr für sie ein, so die Jury in ihrer Begründung: „Schwule und Lesben sehen sich in Uganda mit einem Klima des Hasses und der Gewalt konfrontiert, das sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht. Immer wieder kommt es zu Übergriffen.“

Der Nürnberger Menschenrechtspreis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird seit 1995 alle zwei Jahre verliehen. Nabagesera bekommt den Preis nächstes Jahr überreicht.