Köln bekommt schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt

Köln bekommt einen eigenen schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt. Von 26. November bis 24. Dezember soll das schwule Szeneviertel zwischen Schaafenstraße und Pilgrimstraße weihnachtlich-regenbogenfarbig erstrahlen.

Geplant ist eine „Christmas Avenue“ die „klein, fein und garantiert anders als alle anderen Weihnachtsmärkte“ werden soll: Die Veranstalter wollen dem Wunsch der Zielgruppe nach hochwertigen Produkten gerecht werden. So sollen Bio-Glühwein und heiße Cocktails serviert werden, eine „stylische Deko, hochwertige Artikel und ein täglich wechselndes Bühnenprogramm“ sollen den schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt abrunden. Zusätzlich sind Stände von Vereinen und Verbänden geplant, die zu schwul-lesbischen Schwerpunktthemen informieren. Ein Teil der Erlöse der „Christmas Avenue“ soll Wohltätigkeitsverbänden zugute kommen.

Der schwul-lesbische Weihnachtsmarkt soll kein Homosexuellen-Ghetto werden: „Die schwul-lesbische Community will sich nicht isolieren, sondern präsentieren. Ein Stück Normalität“, erklärt Alexander Stricker, Sprecher der Veranstalter. Deshalb richte sich der Markt nicht nur an die Community. „Jeder ist willkommen, speziell Familien und Kinder“, betont Stricker.

Das Erzbistum Köln sieht dem schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt gelassen entgegen. „Weihnachten wird deshalb nicht ausfallen“, so Sprecher Robert Boecker gegenüber dem Kölner „Express“.