Homo-Heilung eines US-Geistlichen: Nackt ausziehen und masturbieren

Im US-Bundesstaat Minnesota ist ein 55-jähriger Geistlicher verhaftet und dem Gericht vorgeführt worden. Er soll bei zumindest zwei Männern versucht haben, ihre Homosexualität auf eine sehr eigentümliche Art „heilen“ zu wollen – nun muss er sich wegen sexueller Belästigung verantworten.

Den Kontakt zwischen dem Geistlichen und den beiden Männern stellte „Outpost Ministries“ her, eine Organisation, die laut Eigendefinition „die Bedürfnisse von Männern und Frauen befriedigt, die die Entscheidung getroffen haben, sich vom schwul-lesbischen Leben zu lösen“.

Das mit dem Befriedigen der Bedürfnisse dürfte der 55-Jährige offenbar falsch verstanden haben: Das erste Opfer erzählte der Polizei, der Geistliche habe ihm aufgetragen, sich nackt auszuziehen und vor ihm zu masturbieren. Dieser Akt „geistlicher Orientierung“ sei notwendig um „spirituelle Stärke“ zu finden.

Das zweite Opfer sagte aus, der Pastor drohte ihm, er würde „alles verlieren“, wenn er die Vorfälle an die Öffentlichkeit bringen würde. Der Missbrauch dauerte zumindest von 31. Dezember 2010 bis zum 31. Oktober 2012.

Der Anwalt des Pastors kann die Aufregung nicht verstehen. Er gab zu verstehen, dass eine Verurteilung seines Mandanten nicht notwendig sei, immerhin habe er „erhebliche Leistungen“ für die Gemeinschaft vollbracht, sei „verheiratet und hat einen guten und soliden geistlichen Beistand“.

Doch diese Unterstützung bekommt er nicht einmal mehr von seiner Kirche. In einer Stellungnahme der Lakeside Christian Church heißt es: „Als Kirche sind wir von den Berichten über ein gewisses unangemessenes Verhalten eines unserer Geistlichen zutiefst betroffen“. Man glaube nicht, dass auch Minderjährige betroffen seien und rate anderen Betroffenen, sich an das Büro des Sheriffs zu melden.