Ringen nicht mehr olympisch – russischer Trainer gibt Schwulen die Schuld

Am Dienstag hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekanntgegeben, Ringen ab dem Jahr 2020 von der Liste der olympischen Sportarten zu streichen. Ein russischer Trainer hat seine eigene Vermutung über den Grund: Die schwule Weltverschwörung.

Die echten Grunde, warum Ringen in sieben Jahren nicht mehr olympisch sein sollte, wurden vom IOC nicht bekanntgegeben. Vermutlich hatte eine der ältesten olympischen Sportarten aber einfach nicht genügend Zuschauer bei den Fernsehübertragungen.

Trainer vermutet schwule Weltverschwörung

Der russische Ringertrainer Vladimir Uruimagow hat allerdings seine eigene Theorie: „Wenn sie jetzt Ringen von der Liste streichen, heißt das, dass Schwule bald die ganze Welt regieren werden“, sagte er einem russischen Sportportal. Die Entscheidung sei „ein Affront zu den Wurzeln der Männlichkeit“.

Uruimagow ist in der russischen Ringer-Szene nicht irgendwer: Er trainierte den Sieger der Olympischen Spiele in London, Alan Khugaev, und den von Athen 2004, Khasan Baroev.

Seiner Meinung nach werde das IOC „von Mitgliedern dieser sexuellen Minderheiten“ geführt. Er hat zu einer Petition an das IOC aufgerufen, um Ringen weiter olympisch zu halten und so „das Fortbestehen der menschlichen Rasse sicherzustellen“.