Kitzmüller poltert gegen Stiefkind-Adoption für Lesben und Schwule

Gegen eine teilweise Öffnung des Adoptionsrechts für schwule und lesbische Paare ist erwartungsgemäß die freiheitliche Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller.

In einer Presseaussendung erteilt die Oppositionspolitikerin „den Regenbogenträumen der SP-Politikerin Heinisch-Hosek eine klare Absage“. Es sei, so Kitzmüller, „durchschaubar und verwerflich, anhand eines Orchideenthemas wie der Adoption durch homosexuelle Stiefeltern linke Gesellschaftspolitik zu machen“. Ein Kind brauche Eltern beides Geschlechts, betont die freiheitliche Politikerin.

Homosexualität scheint im Hause Kitzmüller ein Reizthema zu sein: Ihr Ehemann, der Lokalpolitiker Wolfgang Kitzmüller, forderte auf der Facebook-Seite der Linzer FPÖ, „Schwuchteln hinters VÖEST-Gelände“ zu bringen. Dort war während dem zweiten Weltkrieg ein Außenlager des KZ Mauthausen untergebracht. Die KPÖ hat Kitzmüller deshalb wegen Verhetzung angezeigt.