Erste Lesben- und Schwulenparade in Tokio

In Tokio hat es die erste Lesben- und Schwulenparade in Japan gegeben: Im Einkaufsviertel Harajuku sind mehrere tausend Menschen für mehr Rechte von Lesben und Schwulen auf die Straße gegangen.

Die „Rainbow Pride“ war der Anfang einer „Rainbow Week“ mit zahlreichen Veranstaltungen, die auf die Rechte sexueller Minderheiten aufmerksam machen will.

Organisiert werden die Veranstaltungen unter anderem von Hiroko Masuhara. „Das war der erste Versuch, uns mit Gruppen zusammenzutun, die andere sexuelle Minderheiten vertreten“, erklärt sie.

Derzeit gibt es in Japan weder Eingetragene Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare noch eine geöffnete Ehe. Vorbehalte gegenüber Lesben und Schwulen seien in Japan aber in den letzten Jahren geringer geworden, erklärt Masuhara.