[Video] War ‚Gay-Lobby‘ schuld am Ausscheiden Mazedoniens beim Song Contest?

Dass unter den Fans des Song Contest besonders viele schwule Männer sind, dürfte sich noch nicht bis in die frühere jugoslawische Republik Mazedonien herumgesprochen haben. In einem Interview mit einer Zeitung beschwert sich nun die mazedonische Teilnehmerin, dass böse Schwule am Scheitern ihres Beitrags schuld seien.

Ein Renner war die 69-jährige Esma Redzepova mit ihrem 27-jährigen Duettpartner Vlatko Lozanoski wirklich nicht: Ihr Lied „Pred Da Se Razdeni“ erreichte im zweiten Halbfinale den vorletzten Platz – und war damit meilenweit von einer Teilnahme im Finale entfernt.

Schuld daran sind schwule Männer, ist Redzepova nach ihrer Heimkehr überzeugt. In einem Interview mit der Belgrader Boulevardzeitung „Kurir“ sagte sie: „Das ist unglaublich. Nur Schwuchteln! Dieses Event wurde von den Leuten in Beschlag genommen, die Schwulenparaden auf der ganzen Welt veranstalten.“

Sie habe das zwar „schon vorher gehört, aber jetzt habe ich es mit meinen eigenen Augen gesehen. Kein Wunder, dass wir uns nicht qualifiziert haben, denn es ist klar, wer da hingeht.“ Ihr Gesangspartner konnte nicht einmal das Hotel verlassen: „Ihm wurde ständig an den Hintern gegrapscht“, so Esma Redzepova empört.

Update: Esma Redzepova hat sich mittlerweile von diesem Interview distanziert und erklärte die Aussagen als „erfunden“.