‚Alles erfunden‘: Esma über Anti-Homo-Interview in serbischer Zeitung empört

Die mazedonische Songcontest-Teilnehmerin Esma Razdepova ist empört: Die serbische Boulevardzeitung „Kurir“ hat sie mit schwulenfeindlichen Kommentaren zitiert – die sie allerdings nie gesagt hat.

Im Interview mit der serbischen Zeitung wird Razdepova zitiert, die „Gay-Lobby“ soll schuld am frühen Ausscheiden des mazedonischen Beitrags gewesen sein. Ihr Duettpartner Vlatko Lozanoski habe das Hotel verlassen: „Ihm wurde ständig an den Hintern gegrapscht“, soll Redzepova angeblich im „Kurir“-Interview gesagt haben..

Doch das weist die 69-Jährige empört zurück: „Das ist eine Erfindung. Ich habe nie so etwas gesagt. Wenn du erwachsen bist, kannst du leben wie du möchtest. Ich liebe alle Schwule und sie lieben mich. Ich habe sie nie beleidigt oder etwas Böses über sie gesagt. Ich habe keine Vorurteile,“, ärgert sie sich in mazedonischen Medien.

Denn in Mazedonien ist Esma Razdepova für ihren Kampf gegen Vorurteile und Diskriminierung bekannt. „Als Roma ist sie besonders empfindlich gegenüber der Verurteilung aller Minderheiten. Sie unterstützt die schwul-lesbische Community zu 100 Prozent. (…) Esma hat viele schwule Freunde, die sie respektiert und unterstützt“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme des Managements.

Auch der Meldung, dass ihrem Gesangspartner Lozanoski an den Hintern gegrapscht wurde, widerspricht das Esma: „Ich kann persönlich bestätigen, dass er während seiner Zeit in Malmö viele Abende im Euroclub und dem Eurocafé genossen hat. (…) Auch hier sind die Kommentare über ihn im ‚Kurir‘ reiner Nonsens!“