Obama in Berlin: Rechte für Schwule und Lesben sichern die Freiheit

Bei seiner Rede vor dem Brandenburger Tor hat sich US-Präsident Barak Obama auch für die Freiheit von Lesben und Schwulen ausgesprochen.

Beim Kampf gegen Intoleranz sollten die USA und Deutschland Vorbilder sein, so Obama vor 4000 geladenen Gästen hinter Panzerglas. Intoleranz führe zu Ungerechtigkeit, so der US-Präsident: „Egal, ob diese auf Rasse, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung basiert“.

Der Kampf für die Rechte sexueller Minderheiten nütze allen Menschen, betonte Obama in seiner Rede weiters. Denn so „verteidigen wir unsere eigene Freiheit. Wir sind freier, wenn alle Menschen auf ihre Weise glücklich sein können“, sagte Obama vor dem offen schwulen Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, deren CDU sich immer wieder gegen mehr Rechte für Lesben und Schwule sperrt.

Die Rede war der Höhepunkt des eintägigen Besuches von Obama in der deutschen Hauptstadt. Am Samstag findet an der selben Stelle der Berliner CSD statt. Die US-Botschaft, direkt am Pariser Platz gelegen, beteiligt sich an der Veranstaltung.