Hugh Jackman nerven Schwulengerüchte

Findet sie vor allem für seine Frau und Kinder nervend

Hugh Jackman
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Den australischen Schauspieler Hugh Jackman nerven immer wiederkehrende Gerüchte, er sei schwul. Das hat der 44-Jährige in einem gemeinsamen Interview mit seiner Frau Deborah Lee Furness gestanden.

„Wenn ich schwul wäre, wäre es eben so“

„Wenn ich schwul wäre, dann wäre es eben so. Meiner Meinung nach ist es nicht das Interessanteste an einer Person, aber es frustriert mich, Deb zu sehen, wie sie sich denkt: ‘Ahh, das ist verrückt!’“. Wobei diese Gerüchte, so Jackman, auch eine Art Kompliment seien: „Es passiert nur an einem gewissen Punkt deiner Karriere“, sagte er in der amerikanischen Fernsehsendung „60 Minutes“ auf CBS.

Jackman und Furness sind bereits seit 17 Jahren verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Adoptivkinder, Oscar Maximilian und Ava Eliot. Besonders die mehr als ein Jahrzehnt ältere Furness stören die Gerüchte: „Wenn er schwul wäre, schön und gut, dann würde er das sagen. Es nervt nur, weil es nicht wahr ist.“

Wolverine half Hugh Jackman, seine Wut unter Kontrolle zu halten

Im Jahr 2009 hatte Jackman noch kein Problem mit Gerüchten über seine sexuelle Orientierung. Damals sagte er, er könnte diese Gerüchte dementieren, denn er sei ja nicht schwul. „aber wenn ich das dementiere, würde ich ja auch sagen, dass das beschämend ist – und natürlich ist das nicht so“, fügte er hinzu.

In einem weiteren Interview mit der Zeitschrift „Men’s Health“ spricht der Schauspieler auch über seine Aggressionen. Er gesteht, dass die Rolle des Wolverine ihm dabei geholfen habe, seine Wut unter Kontrolle zu halten. „Neun von zehn Charakterzügen unterscheiden Wolverine und mich, aber Aggression ist etwas sehr ursprüngliches und muss irgendwie ausgelebt werden. Als ich jünger war, war ich sehr explosiv. Das meiste konnte ich beim Rugbyspielen herauslassen“, erinnert sich Jackman.