Homo-Ehe für russischen Patriarchen ‚Beginn des Weltuntergangs‘

Die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule ist ein Zeichen der Apokalypse. Zu diesem Schluss kommt zumindest der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill bei einem Gottesdienst in Moskau.

Die „Homo-Ehe“ sei der Weg in den Weltuntergang, so der Patriarch in der Kasaner Kathedrale am Roten Platz. Viele Staaten hätten sich für die Sünde entschieden, in denen eine Minderheit Gesetze durchdrücke, sagte Kirill weiter. „Das ist ein sehr gefährliches apokalyptisches Symptom. (…) Denn das bedeutet, dass das Volk den Pfad der Selbstzerstörung einschlägt“, machte er seinen Standpunkt klar.

Russland ist offenbar von solchen Zeichen des Weltuntergangs verschont: Denn als Zugeständnis an die mächtige russisch-orthodoxe Kirche hat Präsident Wladimir Putin „Homo-Propaganda“ unter Strafe stellen lassen: Außer Geldstrafen drohen Ausländern noch Haft. Organisationen, die gegen das Gesetz verstoßen, müssen bis zu 30 Tage ihre Arbeit einstellen.