[Video] Russische Luftlandetruppen lauern Lesben und Schwulen auf

Erneut wurden in Russland Lesben- und Schwulenaktivisten angegriffen – diesmal von Soldaten der Luftlandetruppen.

Im ersten Fall wurde am Freitag der Aktivist Kirill Kalugin, der alleine mit der Regenbogenfahne vor der Eremitage protestierte, von Soldaten angegriffen.

Die Männer, die gerade den Feiertag der Luftlandetruppen feierten, umzingelten den Burschen und demütigten ihn. Unerwartet kam die Polizei Kalugin zur Hilfe und schützte ihn. Zwei Angreifer wurden festgenommen.

Auch bei einem Vorfall in Lipezk im südlichen Zentralteil Russlands wurden Lesben und Schwule von Soldaten angegriffen und der Polizei geschützt.

Ein schwules und ein lesbisches Paar hatten einen Gerichtstermin: Sie haben im Juni vor dem Standesamt St. Petersburg die Formulare für eine Eheschließung beantragt. Sie wurden ihnen verweigert. Zu unrecht, beschloss das Gericht: Das Standesamt kann erst die ausgefüllten Formulare ablehnen, so das Urteil.

Vor dem Gerichtsgebäude warteten ebenfalls Angehörige der Luftlandetruppen auf die Paare: Sie zerrten einen der Aktivisten aus einem Taxi und traten auf ihn ein. Er wurde offenbar von Polizisten beschützt. Später lauerten die Soldaten dem Paar auch vor dessen Wohnung auf.