‚Promi-Big-Brother‘-Teilnehmer outet Wladimir Klitschko

Der Boxer Manuel Charr hat in der Sat.1-Sendung „Promi Big Brother“ seinen Kollegen Wladimir Klitschko als schwul bezeichnet. Klitschko selbst hat diese Gerüchte bis jetzt immer dementiert.

„Gott hat Mann und Frau erschaffen“

Es war der Höhepunkt in der Zusammenfassung der Montags-Folge von „Promi Big Brother“: Charr plauderte im Container mit der offen lesbischen Sängerin Lucy Diakovska über Homosexualität. Wenig überraschend erklärte der Boxer, er sei „ein Mensch, der sagt, Gott hat Mann und Frau erschaffen“. Sex zwischen zwei Männern fände er „eklig“.

Dass Lucy zu ihrer Homosexualität stehe, findet er allerdings „cool“ – denn sein Boxer-Kollege Wladimir Klitschko „steht nicht dazu“, so Charr zu Diakovska. Insider wüssten, dass er „so“ sei.

Klitschko schwul? „Das ist zu 100% so!“

Doch Sat.1 wollte es genau wissen und fragte Charr im „Promi Big Brother“-Einzelinterview, was er da jetzt genau gemeint hatte. Der Boxer bestätigte seine Aussagen: „Das ist keine Vermutung, dass ist 100 Prozent so, dass Wladimir Klitscho gay ist.“ Das sei „auch nicht schlimm. Wenn er schwul ist, soll er es zugeben“, so Charr – der sich kurz zuvor noch vor schwulen Männern geekelt hat.

Dass Klitschko mit der US-Schauspielerin Hayden Panettiere zusammen war, ist für Charr eine „Fantasiebeziehung“, in der „alles gespielt“ gewesen sei. Beweise für die Behauptungen oder konkrete Fakten bleibt der Boxer im „Promi Big Brother“ Container allerdings schuldig.

Klitschko amüsiert sich über Gerüchte

Die Gerüchte, Wladimir Klitschko sei schwul, sind nicht neu. Im Jahr 2012 sagte er dem „Hamburger Abendblatt“, er amüsiere sich darüber und verschwende keine Energie darauf, „Dinge zu bekämpfen, die es nicht wert sind. Die Menschen brauchen Gerüchte“.

Sein persönliches Verhältnis zu Lesben und Schwulen sei „absolut neutral“, so Klitschko. Er lasse jedem Menschen „seine Entscheidung über sein Privatleben und respektiere sie, solange das Private aus der Öffentlichkeit herausgehalten wird““, erklärte der Boxer weiter. Eine Einstellung, an die sich vielleicht auch Manuel Charr bei „Promi Big Brother“ halten sollte.