Barilla trifft Vertreter der schwul-lesbischen Community

Es tut sich was im Hause Barilla: Nachdem Firmenchef Guido Barilla durch homophobe Kommentare einen wahren Shitstorm der schwullesbischen Community ausgelöst hat, traf er sich nun mit Vertretern mehrerer LGBT-Organisationen.

So hat Barilla Vertreter der italienischen Organisationen Arcigay, Arcilesbica, Famiglie Arcobaleno, Gaynet und Equality Italia am Regierungssitz der Region Emilia Romagna getroffen. Zu dem Treffen eingeladen hatte Franco Grillini, der Regionalabgeordneter und Ehrenvorsitzender des größten Schwulenverbandes Arcigay ist.

Boykott zeigte Wirkung

„Wir haben über die Richtlinien der Firma gesprochen und darüber, wie sie die LGBT-Gemeinschaft in der ganzen Welt berühren. Herr Barilla hat sich noch einmal entschuldigt und erklärt, dass sie wegen den Boykottaufrufen in den USA wirklich besorgt sind. Die Meldung hatte in den USA große Auswirkungen und sie waren letzte Woche in den Staaten, um ihre Präsenz im Land zu stärken“, erklärte Grillini nach dem Treffen der Nachrichtenseite „Gay Star News“.

Grillini erklärte außerdem, dass Barilla in der Zukunft eine schwulenfreundliche Kampagne planen könnte. „Aber das ist jetzt noch nicht fix. Wir müssen uns noch einmal treffen und ihre neuen Sujets besprechen. Vielleicht machen sie etwas für unsere Community, sie haben verstanden dass Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender eine große Macht haben!“, so der Arcigay-Ehrenvorsitzende weiter.