Lady Gaga will keine Schwulenikone sein

Ob Cher, Madonna oder Kyle Minogue – sie alle gelten als Schwulenikonen. So wie Lady Gaga. Doch als Schwulenikone möchte die Sängerin, die ihre Karriere in den Schwulenbars von New York begonnen hat, trotzdem nicht gelten.

In einem Interview mit dem britischen Schwulenmagazin „Attitude“ macht Lady Gaga klar: „Ich habe nie gesagt, dass ich eine Schwulenikone bin. Wann ist das passiert? Sind das Texte auf dem Album? Ganz sicher nicht. Ich sehe mich nicht als – ich weiß gar nicht, was das Wort bedeutet. Das ist eine Bezeichnung, die vor Jahren erfunden wurde. Ich unterstütze Homosexuelle.“

Ein Unterschied, der der 27-Jährigen Pop-Diva offenbar wichtig ist. So gründete sie die „Born this Way“-Foundation, die sich vor allem um schwule, lesbische und transgender Mobbingopfer kümmert. Außerdem hat sie lautstark ein Ende des Verbotes von Homosexuellen im US-Militär gefordert. Auch das umstrittene russische Gesetz gegen „Homo-Propaganda“ steht auf der Liste jener Dinge, gegen die Lady Gaga bereits lautstark protestiert hat.

Sie selbst sieht sich als bisexuell, ist derzeit aber mit „Vampire Diaries“-Star Taylor Kinney in einer heterosexuellen Beziehung. Dass die Presse die sexuelle Orientierung der Sängerin nicht ganz glaubt, ärgert sie. „Ich sage es nochmal. Ich muss mich nicht – Entschuldigung für die Ausdrucksweise – wie eine Lesbe benehmen, damit die ganze Welt mich ernst nimmt“, macht sie im „Attitude“-Interview deutlich.