Mölzer junior: ‚Lieber Pflegeheim als Homo-Pflegeeltern‘

Erneut fällt ein Mandatar der FPÖ mit seinen homophoben Aussagen aus: Diesmal ist es Wendelin Mölzer, Neuling im Nationalrat und Sohn des Europapolitikers Andreas Mölzer. In einem Interview mit der Tageszeitung „Der Standard“ erklärt er, er würde Pflegekinder lieber im Heim als bei gleichgeschlechtlichen Pflegeeltern sehen.

So erklärt er in dem Interview, nichts gegen Homosexuelle zu haben. Kinder sollten allerdings „in den von der Natur vorgesehenen Partnerschaften“ aufwachsen – wobei er schon die große Anzahl an Alleinerzieherinnen als Problem sieht.

Und auch, dass Pflegekinder von gleichgeschlechtlichen Paaren betreut werden, lehnt Wendelin Mölzer ab. Es sei, so der FPÖ-Poltiker „schwer zu beurteilen, ob es dem Kind dann besser geht“.

Mölzer geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wenn es gut ausgestattet ist, dann sollten die Pflegekinder besser ins Heim kommen als zu einem homosexuellen Paar“, erklärt der FPÖ-Nationalrat dem „Standard“.

Seine Begründung dafür: Gleichgeschlechtliche Elternschaft sei „anatürlich“ – die „natürlichen Möglichkeiten“ seien „zu präferieren“, erklärt Mölzer, der nebenbei noch für „Zur Zeit“, die rechtsnationale Wochenzeitung seines Vaters, schreibt. Der 33-Jährige ist „Alter Herr“ bei der schlagenden Studentenverbindung Vandalia Graz.

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