Hat sächsischer Kriminalbeamter sein Date getötet?

Ein gewaltsames Ende hat ein schwules SM-Date in Sachsen genommen: Ein sächsischer Polizeibeamter soll ein Date ermordet, zerstückelt und die Überreste der Leiche auf seinem Grundstück versteckt haben. Das berichten lokale Medien.

Der 55-jährige Beamte, der beim sächsischen Landeskriminalamt als Schrift-Analytiker arbeitete, lebte in einer schwulen Beziehung. Auf einer „Kannibalen-Seite im Internet“, so die „Bild“-Zeitung, soll er sein späteres Opfer kennengelernt haben. Dies soll ein 59-jähriger Mann aus Hannover gewesen sein. Die beiden unterhielten sich über das Internet ausgiebig über ihre gemeinsamen sexuellen Fantasien. Der Polizist lud schließlich den Mann Anfang November in seine private Pension im Erzgebirge ein.

Dort soll der Beamte den Hannoveraner ermordet und dabei seine sexuellen Fantasien ausgelebt haben. Anschließend soll er die Leiche zerstückelt und auf dem Grundstück verscharrt haben.

Als das Opfer als vermisst gemeldet worden war, kamen die ermittelnden Beamten auf die „Kannibalen-Website“, die Spuren führten zu dem LKA-Beamten. Dort wurden dann auch einige Teile der Leiche des 59-Jährigen gefunden.

Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Im Laufe des heutigen Tages sollen weitere Details der Tat bekanntgegeben werden.