[Video] #mundpropaganda – Heteros küssen sich gegen Schwulenhass

Das Männer-Lifestyle-Magazin „GQ“ hat sich dem Kampf gegen Homophobie verschrieben. Dazu wurde die Aktion „#Mundpropaganda“ ins Leben gerufen: Prominente heterosexuelle Männer küssen sich – und zeigen so ihre Unterstützung im Kampf gegen Schwulenhass.

„Wir bei ‚GQ‘, einem Magazin, das bekanntlich das Wort ‚Gentleman‘ im Namen führt, haben deshalb beschlossen, eine Aktion zu starten: Sie trägt den Namen ‚Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie‘. Und weil wir als Journalisten wissen, dass Worte Bildern unterlegen sind, haben wir für die Aktion spektakuläre Fotos geschossen“, erklärt „GQ“-Chefredakteur José Redondo-Vega im Editorial der aktuellen Ausgabe.

Die Liste der Prominenten, die bei der Aktion mitmachen, liest sich wie die Gästeliste einer Top-Veranstaltung: Herbert Grönemeyer, die Bands Fettes Brot und Revolverheld, der Schauspieler Ken Duken, Moses Pelham und Thomas D sowie die Beachvolleyball- Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann haben sich unter anderem bereit erklärt, bei dieser Aktion mitzumachen.

Für die beiden Beachvolleyballer war der Männerkuss ein ungewohntes Gefühl: „Wir stehen komplett zu der Aktion. Es geht darum, einer guten und wichtigen Sache Gehör zu verschaffen. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass ein so spezielles Foto-Shooting leichtfällt. Es war das erste Mal, dass ich einen Mann geküsst habe. Und so nah waren wir uns noch nie“, erklärt Reckermann dem „Spiegel“.

Den Kollegen von „GQ“ scheint die Sache wirklich ernst zu sein: Zusätzlich zu den Fotos gibt es ein Making-Of-Video, einen Blog auf tumblr und eine eigene Facebook-Fanseite. Unterstützt wird auch die Aktion „Enough is Enough“, die die erste Demonstration gegen das russische „Homo-Propaganda“-Gesetz in Berlin organisierte.

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