Auch belgischer Premier bleibt Olympia-Eröffnung fern

Die Liste der Spitzenpolitiker, die den Olympischen Spielen in Sotschi fernbleiben, wird immer länger. Auch der offen schwule Premierminister Belgiens, Elio Di Rupo, hat angekündigt, nicht zur Eröffnungszeremonie nach Russland zu reisen.

Er folgt damit dem Beispiel des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck und des französischen Präsidenten François Hollande. Auch sie bleiben der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Sotschi fern. Einen offiziellen Grund für die Absage gibt auch Di Rupo nicht an.

Deutliche Worte, warum europäische Spitzenpolitiker nicht zur Eröffnung von Putins Olympia fahren, fand hingegen die stellvertretende Präsidentin der EU-Kommission, Viviane Reding. Auf Twitter machte die Justizkommissarin aus Luxemburg klar, sie werde „sicher nicht nach Sotschi gehen, solange Minderheiten weiterhin auf diese Weise unter der gegenwärtigen Gesetzgebung behandelt werden“.