Coming Out: Felix Magath sauer auf Hitzlsperger

Das Coming Out von Thomas Hitzlsperger ist weiter Gesprächsthema im deutschen Fußball. Felix Magath, Trainer von Hitzlsperger, sagte in einem Interview, er hätte gerne von ihm seine Homosexualität erfahren. Doch der Angesprochene antwortet über Twitter etwas sauer…

Hitzlsperger hat einige Vertraute, unter anderem den deutschen Bundestrainer Joachim Löw zuvor darüber informiert, dass er schwul sei. Felix Magath, sein Coach in Wolfsburg, wusste das aber nicht. „Ich hätte mir gewünscht, dass er nicht zu Löw, sondern zu mir gekommen wäre“, ärgert sich der jetzt in der „Tücher Sport-Arena“.

Und Magath bestätigt die Theorie, dass ungeoutete Spieler schlechtere Leistungen bringen: „In Wolfsburg war es nie nachvollziehbar, warum er seine tollen Trainingsleistungen nie ins Spiel umsetzen konnte. Jetzt weiß ich, warum. Wenn du so einen Rucksack mit dir herumschleppst, kannst du nicht frei Fußball spielen“, so sich der ehemalige Wolfsburg-Trainer. Hitzslperger war 2011 zu Wolfsburg geholt worden, spielte aber nur sechs Mal, die meiste Zeit war er verletzt.

Dem entsprechend auch die Antwort von Hitzlsperger. „Ehrlich? Wann hätte ich das tun sollen? War selten beim Team, dafür umso mehr in der Reha. Trotzdem „danke“ Felix Magath“, antwortete er auf Twitter. Um hinzuzufügen: „Hab trotz „Rucksack“ 52 Länderspiele bestritten. So schlecht ging’s mir gar nicht :)“