Coca-Cola: Bekenntnis zu schwulen Eltern – in den USA

In den letzten Monaten ist Coca-Cola in die Kritik internationaler Lesben- und Schwulenaktivisten geraten. Grund: Der Getränkekonzern ist Hauptsponsor der umstrittenen Olympischen Winterspiele in Sotschi. Jetzt versucht Coca-Cola, diese Zielgruppe wieder zu versöhnen – zur besten US-Sendezeit.

In einem Werbespot während dem Super Bowl, der größten Einzelsportveranstaltung der Welt, zeigte der Getränkekonzern die Vielfalt amerikanischer Familien. Teil des einminütigen Spots mit dem Titel „It’s Beautiful“: Eine Familie mit zwei Vätern. Zusätzlich veröffentlichte Coca-Cola online ein fünfminütiges Making-of-Video, in dem auch die Protagonisten zu Wort kamen.

Amerikanische Lesben- und Schwulenaktivisten waren in einer ersten Reaktion begeistert. So bezeichnete Michael Crawford von „Freedom to Marry“ den Spot auf Twitter als „die beste Werbung bis jetzt“. Doch es gibt auch kritische Stimmen. Der Aktivist Dan Savage twitterte: „Ich mag euer Eintreten für Diversität und Toleranz in den USA – aber wie wäre es mit ein bisschen Unterstützung für russische LGBT’s?“