Erster Olympia-Sponsor kritisiert russisches Anti-Homo-Gesetz

Der Protest gegen die russischen Gesetze gegen „Homo-Propaganda“ wird immer lauter. Nun hat auch erstmals ein Sponsor der Olympischen Spiele offen Kritik daran geübt.

Der Telekom-Gigant „AT&T“, der seit 30 Jahren das US-Olympiateam sponsert, hat gestern in seinem Unternehmensblog erklärt: „Das russische Gesetz schadet LGBT-Personen und Familien, und es schadet einer vielfältigen Gesellschaft. Wir wollen an unserer Unterstützung für die LGBT-Community festhalten und hoffen, dass andere, die an den Olympischen Spielen beteiligt sind, dasselbe tun“, so AT&T.

Keine Stellungnahme zu den russischen Gesetzen und Menschenrechtsverletzungen gibt es hingegen von den großen Sponsoren des Internationalen Olympischen Komitee, wie zum Beispiel Visa, Procter & Gamble, Coca-Cola oder McDonalds. Sie haben auf entsprechende Aufforderungen der Menschenrechtsorganisation „Human Rights Campaign“ (HRC) bis jetzt noch nicht reagiert.