Billy Jean King fährt nicht nach Sotschi

US-Tennislegende Billy Jean King wird doch nicht als Vertreterin der USA zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele ins russische Sotschi reisen.

Die offen lesbische Sportlerin begründete dies mit der Erkrankung ihrer Mutter. „Es ist wichtig für mich, in dieser schmerzhaften Zeit bei meiner Mutter und meinem Bruder zu sein“, sagte sie in einer Erklärung.

King war im Dezember von US-Präsident Barack Obama in die US-Delegation berufen worden. Das galt international als deutliches Zeichen an die russische Regierung, die wegen den Gesetzen gegen „Homo-Propaganda“ international in der Kritik steht.

Ganz ohne Regenbogen wird die Eröffnung wir die US-Delegation aber trotzdem nicht in Sotschi auftauchen. So ist auch die lesbische Eishockeyspielerin Caitlin Cahow ebenfalls von Präsident Obama in die US-Delegation berufen worden.