Google Doodle für Olympia unterstützt Lesben und Schwule

Es ist die wohl deutlichste Stimme für die Rechte von Lesben und Schwulen im Umfeld der heutigen Eröffnung der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi. Der US-Suchgigant „Google“ hat seine Startseite in Regenbogenfarben gehüllt. Dabei verweist er auf die Olympische Charta – und darauf, dass diese auch homo- und bisexuelle Sportler schützt.

In Prinzip 6 der Olympischen Charta ist festgelegt. „Jede Form von Diskriminierung eines Landes oder einer Person aufgrund von Rasse, Religion, Politik, Geschlecht oder aus sonstigen Gründen ist mit der Zugehörigkeit zur Olympischen Bewegung unvereinbar“ – das betrifft auch Lesben und Schwule. Und Google zitiert unter seinem Doodle genau diese Passage der Olympischen Charta.

Auch die Initiative „Priniciple 6“ möchte auch während der Olympischen Winterspiele auf diesen Wert der Olympischen Gemeinschaft hinweisen. So werden die australischen Bobfahrer mit einem Aufkleber der Initiative in Sotschi starten. Auch die offen lesbische Snowboarderin Belle Brockhoff – ebenfalls Australierin – möchte nach ihrer Fahrt sechs Finger in die internationalen Fernsehkameras zeigen – als Symbol für „Principle 6“ der Olympischen Charta.

Dass Google der Charta ein eigenes „Doodle“ widmet und dafür die Farben der Regenbogenfahne nutzt, ist für den russischen Präsident Wladimir Putin ein weiterer Nadelstich. Sein Ziel, sich mit den Olympischen Winterspielen als großer Macher zu inszenieren, scheint durch solche engagierten Aktionen in immer weitere Ferne gerückt.