Mehr als 200 Schriftsteller kritisieren Putins Gesetz gegen Homo-Propaganda

Mehr als 200 Schriftsteller verurteilen in einem offenen Brief die russischen Gesetze gegen „Homo-Propaganda“ und Blasphemie. Unter ihnen ist auch die österreichische Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Veröffentlicht wurde der Brief nun in der britischen Zeitung „The Guardian“

Die international umstrittenen Gesetze werden in dem Brief als „Würgegriff“ angeprangert. „Eine gesunde Demokratie muss die unabhängigen Stimmen aller ihrer Bürger hören“, heißt es in dem Brief. Die russische Regierung müsse Gesetze, die eine „freie Meinungsäusserung ausser Kraft setzen“ wieder aufheben, fordert die Schriftsteller.

Zu den weiteren Unterzeichnern gehören Nobelpreisträger wie Günter Grass, Wole Soyinka und Orhan Pamuk genauso wie die bekannten Autoren Salman Rushdie, Margaret Atwood und Jonathan Franzen oder der finnische Regisseur Aki Kaurismäki.

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