Bernie Ecclestone findet Putins Gesetze gegen ‚Homo-Propaganda‘ gut

Und erneut hat ein alternder Sportfunktionär Sympathie mit Wladimir Putins Gesetz gegen „Homo-Propaganda“: Nach ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel stärkt nun auch Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone dem russischen Präsidenten den Rücken.

Gegenüber dem Nachrichtensender CNN meint Ecclestone, er sei mit den Maßnahmen der russischen Politik gegen Lesben und Schwule „vollständig einverstanden“. Putin würde nur falsch verstanden werden, ist der 83-Jährige überzeugt. „Er hat nie gesagt, dass er dagegen ist – nur, dass er diese Dinge nicht an ein minderjähriges Publikum verbreiten will“, so Ecclestone.

Und das sei, so Ecclestone legitim: „Ich stimme den Meinungen vollkommen zu, und wenn man eine weltweite Umfrage durchführen würde, dann würden 90 Prozent der Welt ebenfalls zustimmen“, meint der mächtige Formel-1-Boss.

Putin streut der 83-Jährige Rosen: „Er sieht es so, und ich denke, dass er komplett richtig liegt.“ Dem entsprechend habe Ecclestone auch „große Bewunderung für ihn und seinen Mut das zu sagen, was er sagt“.

Es ist nicht das erste Mal, dass Ecclestone mit politischen Bemerkungen für Irritationen sorgt: So hat der Brite unter anderem schon Adolf Hitler gelobt und freundliche Worte für Saddam Hussein gefunden.

So ganz uneigennützig werden Ecclestones Liebesgrüße nach Moskau aber nicht sein: In acht Monaten startet in Sotschi der erste Grand Prix von Russland.