Die erfolgreichste Sportlerin in Sotschi ist bisexuell

Die erfolgreichste Spielerin bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi war die bisexuelle Eisschnellläuferin Ireen Wüst aus den Niederlanden. Mit insgesamt fünf Medaillen führt sie die Statistik an.

Keiner sammelte in Russland fleißiger Medaillen als Wüst: Am 9. Februar begann sie ihre Metalljagd mit Gold im 3000-Meter-Bewerb. Vier Tage später kam Silber bei den 1000 Metern dazu, am 16. Februar gewann sie über 1500 Meter ebenfalls Silber. Wieder drei Tage später holte sie ihre dritte Silbermedaille über 5000 Meter. Den krönenden Abschluss holte Ireen Wüst am Samstag gemeinsam mit Jorien ter Mors und Marrit Leenstra mit Gold für das niederländische Team in der Teamverfolgung – mit einem neuen Olympischen Rekord und sieben Sekunden Vorsprung.

Ireen Wüst hat sich im Jahr 2009 als bisexuell geoutet. Sie hatte damals eine Beziehung mit ihrer Teamkollegin Sanne van Kerkhof. Mittlerweile haben sie sich getrennt, Wüst ist derzeit in einer heterosexuellen Beziehung.

Insgesamt sind die Niederlande im Medaillienranking von Sotschi deutlich vor Österreich oder Deutschland auf dem 5. Platz. 23 ihrer 24 Medaillen holten sie im Eisschnelllauf.