Kosten schwulenfeindliche Fans aus Tirol den FC Bayern München 60.000 Euro?

Ein homophobes Transparent aus Tirol könnte dem FC Bayern München nun teuer zu stehen kommen. Die UEFA hat Ermittlungen eingeleitet, die Strafe für den Verein beträgt bis zu 60.000 Euro.

Es war beim UEFA Champions League Rückspiel des FC Bayern München gegen Arsenal in der Allianz-Arena am Dienstag: Das selbstgemalte Transparent zeigt eine schlechte Karikatur des deutschen Arsenal-Legionärs Messt Özil ohne Hose. Daneben ist eine Kanone – das Symbol von Arsenal – zu sehen, die auf das entblößte Hinterteil des Fußballers gerichtet ist. Dazu in Großbuchstaben die Worte „Gay Gunners“ („Gunners“ ist der Spitzname von Arsenal) und „Tirol“.

Das Transparent ist einem Pressefotografen aufgefallen und fand schnell den Weg in die internationalen Medien. Das Netzwerk „Fußball gegen Rassismus“ hat die UEFA über das Transparent informiert.

Die UEFA hat Ermittlungen aufgenommen: „Disziplinäre Ermittlungen gegen den FC Bayern München wurden aufgenommen, wegen diskriminierenden Verhaltens der Fans, dem Zeigen eines verbotenen Transparents und einem verspäteten Anstoß“, heißt es offiziell. Der Fall wird am 20. März verhandelt. Die Strafe kann in diesem Fall bis zu 60.000 Euro für den Verein betragen.

Welche Tiroler Fans hinter dem geschmacklosen und homophoben Transparent stecken, ist noch nicht bekannt.