Schwuler Brite aus Stammpub geschmissen

Im britischen Farnham ist ein schwuler Mann aus seinem Stammpub geschmissen worden, weil er dem Barkeeper Kompliment gemacht hat.

Der 48jährige Philip Poolman war regelmäßig im „Museum Inn“ in Farnham, einem kleinen Ort in der britischen Grafschaft Dorset. „Jede Woche habe ich dort etwa 200 Pfund ausgegeben“, erzählt er. Doch dann hat ihn die Managerin des Pubs zur Seite genommen und ihm vorgeworfen, ein „lüsterner schwuler Mann“ zu sein, weil er mit dem Barkeeper geflirtet hat – und der daraufhin seinen Job hingeschmissen hat.

Poolman sieht das etwas anders: „Ich hab dem jungen Barkeeper gesagt, ich denke, dass er nett sei – und er hat das als Angriff gesehen und am Ende der Schicht gekündigt. Mir wurde erzählt, dass der Typ wegen mit den Job verloren hat. Man hat mir gesagt, ich sei ein lüsterner schwuler Mann, und der Barkeeper hatte Angst, das Lokal zu verlassen, weil es dunkel war und er Angst hatte, dass ich auf ihn draufspringe.“

Ein Sprecher der Pub-Kette „Cirrus Inn“, der das Lokal gehört, weist den Vorwurf zurück, der Rauswurf wäre diskriminierend. Poolman erhielt „Lokalverbot, bis wir weitere Nachforschungen angestellt haben, weil seine Kommentare einen Mitarbeiter erschüttert haben.“, heißt es in einer Stellungnahme.