Schwules Paar findet Ersatz für homophobes Hochzeitsschloss

Ein Happy End gibt es für jenes schwule Paar aus Gmunden in Oberösterreich, das nicht in Schloss Altenhof im Mühlviertel heiraten darf, weil der Schlossherr offenbar homophob ist.

Auf die Anfrage, ob das Schloss für die Eintragung der Partnerschaft zu mieten wäre, bekam das Paar von Schlossherr Norbert Graf Salburg-Falkenstein eine sehr eindeutige Antwort: „Als überzeugter Katholik hab ich für derlei Partnerschaften nicht das geringste Verständnis und wir stellen unsere Räume für solche Veranstaltungen sicher nicht zur Verfügung.“

Doch andere Traumlocations sind gleichgeschlechtlichen Paaren gegenüber offener. Nachdem GGG.at und andere Medien über den Fall berichtet haben, sprachen zahlreiche Orte den beiden Männern eine Einladung aus.

„Wir hatten noch nie eine Hochzeit hier. Aber uns hat die Geschichte so geärgert, dass wie den beiden anbieten, bei uns zu feiern“, erklärt eine Sprecherin des Wachsfigurenkabinetts „Madame Tussauds“ im Wiener Prater. Und auch ein echtes Schloss würde das schwule Paar gern bei sich begrüßen: Die Burg Plankenstein in Niederösterreich bot sich ebenfalls als Hochzeitsschloss an.