Argentinien: Präsidentin Kirchner wird Patin der Tochter von Lesben-Paar

Argentinien gilt als besonders fortschrittlich, wenn es um die Rechte von Lesben und Schwulen geht. Nun wurde Präsidentin Cristina Kirchner Patin der Tochter eines lesbischen Paares.

Sie hätten Kirchner über Facebook gefragt, erzählt eine der Mütter des Kindes, Karina Villaroel aus Cordoba. Die Präsidentin hätte daraufhin zugesagt, die Patenschaft über ihre Tochter zu übernehmen. Nun hoffen die beiden Mütter, dass Cristina Kirchner persönlich zur Taufe des Mädchen nach Cordoba kommt und nicht nur einen Vertreter schickt.

Unter Kirchner wurde in Argentinien als erstem Land Südamerikas die Ehe für Lesben und Schwule geöffnet. Die Präsidentin tat dies unter teils enormem Widerstand der römisch-katholischen Kirche in dem Land. Erzbischof von Buenos Aires und einer der heftigsten Gegner der Ehe-Öffnung war damals der heutige Papst Franziskus.