‚Homo-Ehe schuld an Flammenhölle von Valparaíso‘

Schwere Brände erschüttern derzeit die Gegend um Valparaíso in Chile. Mehr als 10.000 Bewohner mussten flüchten, mindestens fünfzehn starben in den Flammen. Die Altstadt, die als UNESCO-Weltkulturerbe gilt, ist bedroht. Ein Pastor ist sich sicher: Schuld daran ist die geplante Einführung von Eingetragenen Partnerschaften in Chile.

Auf seinem Facebook-Profil zeigt der evangelikale Pastor Javier Soto Fotos von dem verheerenden Brand und macht klar: „Chile wird bestraft. Der Auftrag lautet: Beendet das Gesetz über Eingetragene Partnerschaften. Das wird weitergehen, wenn das Gegenteil geschieht.“

Juan Pablo Fuentealba Álvarez von „It Gets Better Chile“ kann über solche Aussagen nur den Kopf schütteln. Dem „Washington Blade“ sagt er: „Es ist offensichtlich, dass die Waldbrände in der Region Valparaíso wie jede andere Naturkatastrophe nichts mit der Legalisierung der Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern zu tun hat.“

Pastor Soto vermische religiöse Fragen mit sozialen und gesellschaftlichen Themen, „die unserer Meinung nach in perfekter Harmonie nebeneinander existieren können, wenn sie einander respektieren“, so Álvarez.