Dienstag, 16. Juli 2024
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Stadt Wien kämpft gegen Homophobie an Schulen

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Die Stadt Wien kämpft weiter gegen Trans- und Homophobie bei Jugendlichen. Grund dafür ist eine Umfrage der Europäischen Grundrechteagentur, nach der fast 90 Prozent der Betroffenen in der Schule gemobbt und beleidigt wurden.

Für Stadträtin Sandra Frauenberger von der SPÖ, in der Wiener Stadtregierung für Antidiskriminierung zuständig, ein Alarmsignal. Die Stadt Wien unterstützt deshalb ein ganzes Bündel an Maßnahmen.

So hat Frauenberger – genauso wie Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek – den Ehrenschutz für das Projekt „Check it Out! Workshop-Offensive für mehr Respekt und gegen Homo- und Transphobie“ der Beratungsstelle Courage übernommen. Dabei informieren Referenten die Jugendlichen unter anderem in zweistündigen Workshops über die Themen Homo- und Bisexualität, Transgender und Transidentitäten, sowie über Queerness, Partnerschaften und Regenbogenfamilien.

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Weiters setzt die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Arbeit in Schulen und mit Jugendlichen. So wurden bereits die Schulunterlagen „Orientierungen, Identitäten und Kunst“ präsentiert. Dabei handelt es sich um eine Sammlung künstlerischer Arbeiten und Texte, die als pädagogische Hilfestellung für den Kunstunterricht in der Oberstufe gedacht ist.

Außerdem soll Ende des Monats mit Hilfe des WASt der erste Verein zur Vernetzung von lesbischen, schwulen und transgender LehrerInnen gegründet werden.

Und auch in der Lehrerfortbildung wird der Umgang mit sexuellen Minderheiten stärker thematisiert: „In der Akademie der Bildenden Künste halten ExpertInnen der WASt bereits jetzt Schulungen, um zukünftige Lehrende zu den Themen Akzeptanz und Vielfalt von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität zu sensibilisieren. Ab Herbst werden wir gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule weitere Pilotprojekte starten“, so Frauenberger.