Regenbogenparade der Rekorde startet morgen

Morgen findet zum 19. Mal in Wien die Regenbogenparade statt. Und schon eines steht schon jetzt fest: Es wird eine Parade der Rekorde werden, wie sie Wien schon länger nicht mehr gesehen hat.

Denn bei der Zahl der Gruppen, die sich bei der Parade angemeldet hat, gibt es einen neuen Rekord. „Wobei wir uns besonders über neue Gruppen, wie die LSBT-PfadfinderInnen oder den gemeinsamen Wagen der Bundesländer-HOSIs aus Linz, Salzburg und Innsbruck und der Rosalila PantherInnen aus Graz ebenso freuen wie über die immer stärkere Beteiligung des so wichtigen Bereichs der Arbeitswelt. So werden morgen Mitarbeitergruppen großer Unternehmen, wie der Wiener Linien, der ÖBB, UniCredit Bank Austria oder von Microsoft sowie die Gewerkschaft vida mit eigenen Wägen und Formationen vertreten sein.“, freut sich Christian Högl, Obmann der HOSI Wien. Sie veranstaltet die Parade dieses Jahr zum zwölften Mal.

Mit Teilnehmern und Zuschauern werden auch dieses Jahr wieder mehr als 100.000 Menschen erwartet, die „ein kräftiges Zeichen für Toleranz, Akzeptanz und Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen setzen“, ergänzt HOSI-Wien-Obfrau Cécile Balbous.

Die HOSI Wien wird sich bei dieser Regenbogenparade auch selbst feiern, wird die älteste Schwulen- und Lesbenorganisation des Landes doch heuer 35 Jahre alt. Ihr Wagen steht deshalb unter dem Motto „Reden ist Silber, Aktivismus ist Gold“. Und Balbous ergänzt: „Und wir sind überzeugt, dass wir mit Engagement und Aktivismus auch in Zukunft unsere Forderungen erfolgreich durchsetzen werden. Dieses Motto steht im Prinzip auch für die gesamte Parade: Aktiv werden, sich für die Sache engagieren!“

Lob für die Regenbogenparade kommt auch von anderen Organisationen. Für die Grüne Gemeinderätin Jennifer Kickert ist die Parade mittlerweile eine „Wiener Institution“ und „ein wichtiges, sichtbares Zeichen in unserem gemeinsamen Kampf für Menschenrechte“. Auch die SPÖ, vertreten durch Landtagsabgeodnete Nicole Berger-Krotsch und SoHo-Vorsitzenden Peter Traschkowitsch, ist die Parade „ein großes und sichtbares Zeichen für Gleichstellung, Gleichberechtigung, gegen Homophobie und Transphobie.“

Die Regenbogenparade beginnt um 14.00 Uhr am Rathausplatz und geht einmal „andersrum“ um die Ringstraße – an Parlament, Oper, Stadtpark, Urania, Ringturm, Börse und Universität vorbei. Die Abschlussveranstaltung findet ab 19.30 Uhr am Rathausplatz statt.