Tea-Party-Kandidat: ‚Schwule zu steinigen ist okay‘

Der Republikaner Scott Esk, Kandidat der rechtskonservativen Tea-Party-Bewegung für das Repräsentantenhaus von Oklahoma, hätte kein Problem damit, wenn Lesben und Schwule gesteinigt werden würden.

Wie erst jetzt bekannt wurde, äußerte Esk seine Meinung schon im Juli 2013. Damals fragte ihn Facebook-User Adam Bates, was er zu den Aussagen von Papst Franziskus halte, der meinte, er habe nicht das Recht über Lesben und Schwule zu urteilen. Der Politiker antwortete mit dem Alten Testament: „Diejenigen, die solche Sachen praktizieren, verdienen den Tod. Wenn ein Mann so beim Manne liegt wie bei einer Frau, haben beide ein abscheuliches Verbrechen begangen und sollten auf jeden Fall getötet werden.“

Bates war über diese Aussage verwundert und fragte bei Scott Esk nach: „Um es klarzustellen: Sie glauben, wir sollten Homosexuelle hinrichten (vermutlich durch Steinigung)?“ Und dieser antwortete: „Wir hätten auf jeden Fall das Recht, das zu tun.“ Er sei zwar liberal, betont der Politiker, aber „als Nation Dinge zu ignorieren, die den Tod verdienen, ist sehr nachlässig“.

Mittlerweile hat Scott Esk den betreffenden Facebook-Thread gelöscht – doch im Internet tauchen Screenshots der Unterhaltung auf. Er selbst bemüht sich, die Wogen zu glätten: „Das wurde im Alten Testament gemacht, unter einem Gesetz, das direkt von Gott kam, und zu dieser Zeit war das total richtig. Ich habe keine Pläne, das im Gesetz von Oklahoma einzuführen. Aber ich habe einige sehr große moralische Zweifel über diese Art von Sünden.“