Putin in Wien: Protestmarsch geplant

Am 24. Juni ist der russische Präsident Wladimir Putin in Wien. Die Initiative „To Russia With Love“ plant deshalb einen „Regenbogenmarsch“, um ein Zeichen für Akzeptanz und Liebe zu setzen.

Treffpunkt für alle, die ihre Stimme gegen die „Anti-Homo-Propaganda“-Gesetze der Putin-Regierung erheben wollen, ist um 16.30 Uhr beim Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz. Genau dort ist das Denkmal, das an die Befreiung Wiens von den Nazis durch die Sowjet-Armee gedenkt – und an dem Putin offenbar am Ende seines Besuches einen Kranz niederlegen möchte.

Eine halbe Stunde später soll sich der Regenbogenmarsch dann in Richtung Ring in Bewegung setzen. Übers Burgtheater soll es dann zum Ballhausplatz gehen, wo Präsident Putin vermutlich zeitgleich mit den Spitzen der Republik diskutiert. Die genaue Route steht erst dann fest, wenn die Sperrzone für den Putin-Besuch veröffentlicht wurde.

Bis jetzt haben gut 250 Aktivisten auf Facebook ihre Teilnahme zugesagt. Im Kampf gegen die Gesetze gegen „Homo-Propaganda“ in Russland sind die Aktivisten von „To Russia With Love“ schon erfahren. Zuletzt gab es am 31. Jänner einen Protestmarsch zum ÖOC und der russischen Botschaft, um im Umfeld der Winterspiele von Sotschi gegen die unverbindliche Haltung des Österreichischen Olympischen Komitees gegen Homophone zu demonstrieren. Weiters gab es zahlreiche Aktionen und Fotocorner, bei denen man seine Solidarität mit Lesben, Schwulen und Transgendern in Russland zeigen konnte.

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