Vater prügelte 2-jährige Tochter zu Tode, damit sie lesbisch wird

Ein bizarrer Mord erschüttert derzeit die USA: Ein 23-jähriger Mann hat seine zwei Jahre alte Tochter zu Tode geprügelt. Dadurch wollte er das Kind lesbisch machen.

Der Fall ereignete sich bereits im Juli 2011 in Flint im US-Bundesstaat Michigan. Die Stadt hat eine der höchsten Kriminalitätsraten in den gesamten USA. Mitten drin: Der heute 23-jährige Donovan H. und seine zweijährige Tochter. Er prügelt seine Tochter zu Tode. Wie die Obduktion ihres kleinen Körpers später ergibt, starb sie an schweren Leberverletzungen.

Bizarr ist allerdings die Erklärung von Donovan H., warum er seine Tochter verprügelt hat: Zunächst sagte er, die Schläge hätten das kleine Mädchen abhärten sollen. Und: Er wollte verhindern, dass das Mädchen sich später mit gewalttätigen Männern trifft und lesbisch wird. Auch er habe oft Frauen misshandelt und wollte verhindern, dass seiner Tochter dies auch passierte, sagte er im Prozess.

Anwalt distanziert sich von Mandanten

Das war selbst Elbert Hatchett, dem Anwalt von Donovan H., zu viel. „Ich habe kein bisschen Mitgefühl für ihn. Ich hoffe, Euer Ehren, dass er seine Tat im Gefängnis bereuen wird“, so der Anwalt vor Gericht. Der Fall widerspreche jeder Logik, es sei „eine Tragödie zu sehen, wie das Leben eines unschuldigen Kindes ohne jeglichen Grund ausgelöscht wurde“.

Einer Meinung, der sich auch Richter Joseph Farah anschloss. Er verurteilte Donovan H. zu fünf bis 15 Jahren Haft wegen Kindesmisshandlung. Weitere 19 bis 40 Jahre sitzt er wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz an seiner eigenen Tochter. Die Haftstrafen kann er zeitgleich absitzen.

Gegenüber lokalen Medien sagte Richter Farah, der Fall sei einer der härtesten, über die er in seiner Karriere zu urteilen hatte.