Erster Facebook-Präsident spendet an homo-feindliche Politiker

Einer der bekanntesten Köpfe des Silicon Valley spendet große Summen an schwulenfeindliche Politiker: Multimilliardär Sean Parker, der sein Vermögen mit der Gründung des Musiknetzwerks „Napster“ machte und auch der erste Präsident von Facebook war, spendet sechsstellige Beträge an Kandidaten, die sich deutlich gegen die Rechte von Lesben und Schwulen aussprechen.

Auch, wenn Parker selbst behauptet, politisch neutral zu sein: Keine einzige Spende ging an einen Kandidaten, der die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare unterstützte. Viele haben gegen Anti-Diskriminierungsgesetze gestimmt, andere unterstützen das „Family Research Council“, das Homosexualität am liebsten wieder kriminalisieren möchte.

Unter den Politikern, die Geld vom Napster-Gründer empfangen haben, ist Rand Paul, Senator in Kentucky. Er warnte unter anderem davor, dass die Ehe-Öffnung dazu führen könnte, dass Sex mit Tieren erlaubt werden könnte. Später relativierte er diese Aussage als „Scherz“.

Er ist einer der möglichen Präsidentschaftskandidaten für die Republikaner im Jahr 2016. Gemeinsam mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg versucht Sean Parker, Paul im Silicon Valley salonfähig zu machen.

Auch Thad Cochran, Senator in Mississippi, hat hohe Summen von Parker erhalten. Er hat sich unter anderem dafür ausgesprochen, dass Leute entlassen werden können, weil sie schwul aussehen.