Wieder outet sich ein US-Footballer

Wieder hat sich ein US-Footballer geoutet. Edward „Chip“ Sarafin, Offensive Lineman für die „Sun Devils“, die Mannschaft der Arizona State University, spricht erstmals offen über seine Homosexualität.

In einem Interview mit dem schwul-lesbischen Sportmagazin „Compete“ spricht er darüber, wie er sich im letzten Frühling vor seinem Team geoutet hat. Er wollte, dass sie es zuerst von ihm erfahren. „Es war eine sehr persönliche Sache für mich, und es hat meinem inneren Frieden nachhaltig gut getan“, so Sarafin.

Damit ist Edward Sarafin der erste offen schwule Football-Spieler in der höchsten Liga des College-Footballs.

Bis jetzt war er nur Ersatzmann. Sein Trainer Todd Graham steht zu Chip Sarafin: „Seine Begeisterung für das Spiel ist einmalig und er macht sicher nach seiner Karriere als Spieler seinen Weg“, so Graham. Er betont, „Diversität und Akzeptanz sind zwei Stützpfeiler unseres Programms, und er hat die volle Unterstützung seiner Teamkollegen und des Trainerstabes“.

Michael Sam, erster offen schwuler NFL-Profi, twitterte: „“Gratulation an Chip Sarafin für den Mut, er selbst zu sein. Ich wünsche Dir und Deinen Teamkollegen in dieser Saison viel Glück.“ Das wünscht ihm auch der erste offen schwule NBA-Basketballer Jason Collins – „außer gegen Stanford“, wie er auf Twitter schreibt. Collins ist Absolvent von Stanford.