Samstag, 18. Mai 2024
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US-Konservative möchte mehr Kinderbücher mit toten Schwulen

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In den USA werden die Forderungen der Homo-Hasser immer unverschämter: Eine Aktivistin des „Illinois Family Institute“ wünscht sich, dass Bilderbücher für Kinder stärker thematisieren, wie Schwule sterben.

Laurie Higgins, beim „Illinois Family Institute“ für Schulen und Jugendliche zuständig, hetzt in einem Artikel anlässlich der „Woche der verbotenen Bücher“ zunächst über das Kinderbuch „And Tango Makes Three“, in dem ein männliches Pinguin-Pärchen – nach einer wahren Geschichte – ein Jungtier großzieht. Es sei billig, meint Laurie Higgins, sich „über Eltern lustig zu machen, die nicht wollen, dass ihr sechs Jahre altes Kind Bilderbücher über Tiere sehen kann, die von Eltern in homosexuellen Partnerschaften erzogen werden“. Stattdessen wünscht sie sich ein Bilderbuch, „über die Freude, die ein Vögelchen empfindet, als es endlich von einem Papi und einer Mami adoptiert wird, nachdem seine beiden Väter vom West-Nil-Virus dahingerafft wurden.“

Laurie Higgins macht also nicht einmal mehr den Anschein, das „Illinois Family Institute“ würde sich um das Wohlergehen von Kindern sorgen. Stattdessen möchte sie ihnen schon möglichst früh eine Fabel bieten, in der schwule Männer an den Folgen einer HIV-Infektion sterben.

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Überhaupt hat Laurie Higgins ein Problem damit, dass die US-amerikanischen Bibliothekare die „Woche der verbotenen Bücher“ begehen und so Interesse für Werke wecken, die irgendwo auf einem Index stehen. Denn das betrifft auch Literatur, die kindgerecht über Homosexualität informiert – und in vielen konservativen Gegenden der USA aus den Bibliotheken verbannt wird.

Higgins betont, bei diesen Verboten gehe es nur darum, „dass verantwortungsbewusste Bibliothekskunden darum bitten, Bücher, in denen es um umstrittene Themen geht – insbesondere sexuelle Perversionen – aus jenen Abteilungen zu entfernen, in denen Kinder sich herumtreiben, die dazu von Eltern und Bibliothekaren ermutigt werden.“ Bei sterbenden Schwulen hat die Dame offenbar keine Angst, die kindliche Seele zu verletzen.