[Video] Lettischer Erzbischof sagt, er mag Lesben und Schwule – aber sie zerstören die Gesellschaft

Und wieder macht die römisch-katholische Kirche in einer unheiligen Allianz gegen die Rechte von Lesben und Schwulen mobil. Diesmal ist es Zbigņevs Stankevičs, Erzbischof der lettischen Hauptstadt Riga, der eindringlich vor diesen Rechten warnt – in einem Interview mit einer konservativen christlichen Nachrichten-Website.

Gegenüber „LifeSiteNews“ beklagt Stankevičs in einem ausführlichen Interview, dass der Westen auch in Litauen für die Akzeptanz von sexuellen Minderheiten „werben und diese aufzwingen“ wolle. Immerhin sei Homosexualität „sündhaft“. „Wir stehen unter Druck“, sieht der 59-jährige Würdenträger sich und die römisch-katholische Kirche als Opfer.

Denn: „Homosexuelle Beziehungen vernichten unseren Identität – nicht nur unsere christliche Identität, sondern auch unsere menschliche Identität, die Identität von Man und Frau“, warnt der lettische Erzbischof seinen christlich-fundamentalistischen Gesprächspartner. Natürlich habe die römisch-katholische Kirche nichts gegen Lesben und Schwule, betont Stankevičs: „Wir sind für diese Personen. Wir sind eingeladen, eine Lüge zu entwaffnen und die Wahrheit auch in solchen Wegen hereinzulassen“.

Würde die Ehe in Lettland für Lesben und Schwule geöffnet werden, wäre das für den Bischof eine Katastrophe – schließlich würde das Land dann das „innere Chaos“ von Homosexuellen gutheißen.

Auch wettert der Geistliche gegen die Baltic Pride, eine jährlich in Estland, Lettland oder Litauen stattfindende Lesben- und Schwulenparade. In Riga würden diese hauptsächlich von „westlichen Ausländern“ besucht worden, während die braven Letten lieber seinen Gottesdienst gegen die Parade besucht hätten.

Dass im nächsten Jahr sogar die Europride in Riga stattfinden soll, ist für Stankevičs eine echte Gefahr. Damit wolle der Westen Druck auf Lettland und sogar Russland ausüben, ist sich Stankevičs sicher.